0:2 nach 90 Minuten – doch PSG entgeht Blamage
Der Stolperstart von Paris Saint-Germain in die Ligue 1 hat sich verlängert. Nach dem 2:2 gegen Rennes roch gegen Lille sogar schon alles nach der Pleite, doch ein Doppelschlag in der Nachspielzeit rettete den Champions-League-Sieger vor der Blamage.
Mit der letzten Aktion des Spiels holte sich Paris zumindest einen Punkt. Vitinha schickte eine Flanke in den Strafraum, Marquinhos schraubte sich hoch und köpfelte in Minute 95 ein. 2:2! Unglaublich. Da verstummten die Fans von Lille endgültig, jubelten nur die mitgereisten Anhänger. Denn noch fünf Minuten zuvor hatte sich Lille als sicherer Sieger fühlen dürfen.
Davide Ancelotti, dessen Vater Carlo Paris einst trainiert hatte, hatte Lille optimal auf den Gegner eingestellt, der erneut Superstar Ousmane Dembele vorgeben musste. Nach Vorarbeit von Giroud erzielte Haraldsson in Minute 21 das 1:0 für Lille, das dieses lange hielt.
Retter Vitinha
Auch mit der Einwechslung von Kvaratskhelia konnte Paris keinen richtigen Druck entfachen, Stürmer-Neuzugang Ferran Torres, gegen Rennes mit einem Doppelpack noch Retter, blieb blass. Und als Bakwa in Minute 84 mit einem herrlichen Schuss zum 2:0 traf, schien der verpatzte Saisonstart von Paris fix. Ehe die starken Minuten von Vitinha kamen, der Portugiese in Minute 91 selbst traf, dann eben das 2:2 für Marquinhos mustergültig vorbereitete.