7:1-Sieg, aber ein DFB-Kicker erntet jetzt Kritik
Nach dem 7:1-Auftaktsieg gegen Underdog Curacao herrscht in Deutschland eigentlich WM-Euphorie – aber ein DFB-Kicker sieht sich dennoch heftiger Kritik ausgesetzt. Die Stimmen, die fordern, dass Leroy Sane nicht mehr in der Startelf stehen soll, werden immer lauter.
Es soll nicht sein mit Sane und einem WM-Treffer. Dabei zündeten die Deutschen gegen Underdog Curacao ein regelrechtes Offensiv-Feuerwerk. Der ehemalige Bayern-Kicker wirkte dabei aber über weite Teile der Partie wie ein Fremdkörper im Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann.
Während Florian Wirtz und Jamal Musiala nur so vor Spielfreude strahlten, machte Sane auffällig viele Fehler im Aufbauspiel, verdribbelte sich ein ums andere Mal und vergab gleich zwei Top-Chancen auf sein erstes WM-Tor. Mit einem unnötigen, gescheiterten Hackentrick sorgte er in der ersten Halbzeit zudem für eine gute Gelegenheit für Curacao – in einem Moment, in dem der Underdog durchaus noch im Spiel war und sogar zwischenzeitlich noch ausgleichen konnte.
Setzt Julian Nagelsmann weiter auf ihn?
Eine Leistung, die in Deutschland bei aller WM-Euphorie für Kritik sorgt. Nicht nur Fans fordern, dass Sane in den nächsten Spielen nicht mehr in der Startelf stehen soll. Auch die deutsche Presse watscht den 30-Jährigen bei ihrer Benotung durch die Reihe ab und spricht schon davon, dass er „das Vertrauen von Nagelsmann nicht rechtfertigt.“
Sane selbst wollte sich nach der Partie nicht beirren lassen und erklärte gegenüber „Bild“ lediglich: „Ich glaube, jeder hat gesehen, wir hatten da vorne sehr, sehr viel Spaß. Das ist was zählt. Wir haben gut gespielt, hoch gewonnen. Ich denke, das war auch die Erwartung. Die haben wir alle erfüllt.“