Adi Hütter musste „altes Versprechen“ einlösen
Trainer Adi Hütter hat ein Versprechen eingelöst, das er schon in seiner ersten Amtszeit bei Eintracht Frankfurt getätigt hat. Im Trainingslager in Grassau kam der Österreicher so zu einem besonderen kulinarischen Genuss – inklusive Lacher.
2019 ließ sich Hütter als Trainer von Eintracht Frankfurt im Trainingslager in Windischgarsten zu einem besonderen Versprechen hinreisen. Einigen besonders treuen Klub-Fans sagte der Österreicher damals zu, beim nächsten Trainingslager ihr traditionelles Handkäse-Frühstück zu probieren.
Dazu ist es in seiner ersten Ägide bei den Deutschen nicht mehr gekommen – zunächst machte Corona zwei Jahre einen Strich durch die Rechnung, dann verabschiedete sich Hütter aus Frankfurt. Doch die Fans vergessen nicht, und nach seiner Rückkehr im Sommer war klar, dass ein altes Versprechen noch offen war.
Hütter erntet Lacher
Im Trainingslager im bayerischen Grassau war es jetzt so weit. Nach einer Trainingseinheit wurden Hütter und einige der Eintracht-Kicker zu Tisch gebeten. Dem Coach wurden zwei Stück des traditionellen Sauermilchkäses zusammen mit einer Scheibe Brot serviert.
Zwiebel als zusätzliche Beilage hatte man Hütter erspart. Auf einer Festbank im Kreise der treuen Eintracht-Anhänger kostete der 56-Jährige das besondere Schmankerl. Dass er es mit der Gabel essen wollte, sorgte bei den Fans für Lacher. „Traditionell ohne Gabel“, kam sogleich der Hinweis, dem Hütter auch Folge leistete. „Lecker“, kommentierte der Trainer mit Daumen nach oben. Auf jeden Fall hat er sich ein paar Sympathiepunkte verdient.