Alaba-Wechsel: „Auf ihn wird viel Arbeit zukommen“
David Alaba könnte nächsten Montag beim Auswärtsspiel gegen Torino der erste Österreicher sein, der für Udinese Calcio in der Serie A aufläuft. „Auf ihn wird sehr viel Arbeit zukommen“, betont Ex-Kicker Michael Hatz.
David Alaba wird bei Udinese Calcio für eine rot-weiß-rote Premiere sorgen. Denn Alexander Manninger (war nur kurz in Udine) und Sebastian Prödl (er kam verletzt zum Klub, dann brach Corona aus) bestritten kein Pflichtspiel für die Schwarz-Weißen. Robert Schramseis jun. absolvierte in der Saison 1947/48 immerhin 17 Matches – allerdings in der Serie B. Der frühere Italien-Legionär Michael Hatz (Reggiana, Lecce) meint: „Es ist eine coole Geschichte für David. Udinese Calcio ist ein sehr gut geführter, stabiler Verein. Und auch für seine Familie passt es dort sicher super. Die Gegend ist ein Traum.“
Zum Sportlichen sagt Hatz: „Es wird viel Arbeit auf ihn zukommen. Die Serie A ist nach dem ersten Drittel der Tabelle sehr ausgeglichen. Aber ich bin überzeugt, dass er mit seiner Qualität sehr helfen kann.“
„Er kann den Unterschied ausmachen“
Ex-Roma-Torhüter Michael Konsel nickt: „David kann den Unterschied ausmachen. Sie brauchen ihn dringend. Mehr Punkte und weniger Gegentore sind die kurzfristigen Ziele. Deswegen wurde er geholt.“ Die Rapid-Legende sagt weiters: „Ich denke, dass auch viele Österreicher sich nun Heimspiele in Udine anschauen. Ich bin auf jeden Fall am 31. Oktober gegen die Roma im Stadion.“