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Alexander Zverev: „Jetzt kann ich ehrlich sein“

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So cool Alexander Zverev die Tage vor seinem Titelgewinn bei den French Open nach außen hin auch wirkte, so angespannt war er im Inneren, wie er nun im Interview mit Sky verriet: „Ich habe es mir selber eingeredet (entspannt zu sein, Anm.). Jetzt kann ich darüber auch ehrlich sein. Ich habe mich selbst angelogen, für meinen eigenen guten Zweck.“ Mit Erfolg ...

Dreimal hatte Zverev bereits im Finale eines Grand-Slam-Turniers gestanden, dreimal verließ er den Court als Verlierer. Dann kam Paris ... Während Carlos Alcaraz verletzungsbedingt gar nicht erst antreten konnte, schieden Jannik Sinner und Novak Djokovic bereits in der zweiten beziehungsweise dritten Runde aus, plötzlich war Zverev der Top-Favorit auf den Titel.

Schlaflose Nacht nach Sinner-Aus
Auf Pressekonferenzen und in Interviews wirkte der Deutsche zwar stets entspannt, in seinem Kopf überschlugen sich jedoch die Gedanken, wie er nun offenbarte. „Nach Sinners Niederlage habe ich die Nacht überhaupt nicht geschlafen“, so der 29-Jährige, und auch im Finale sei er „sehr nervös“ gewesen.

Dennoch bestätigte Zverev gegen den Italiener Flavio Cobolli seine Topform und ist knapp sechs Jahre nach seinem ersten Grand-Slam-Finale (US Open gegen Dominic Thiem, Anm.) endlich am Ziel seiner Träume angekommen.