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Ancelotti hielt Norwegen-Kapitän für einen PR-Gag

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Norwegen trifft am Sonntag im WM-Achtelfinale auf Brasilien! Die Skandinavier sind ein echter Angstgegner für die Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti. Für ihn kommt es zum Wiedersehen, mit einem der besten Mittelfeldspieler der Welt, den er einst auf der Bank verschmoren ließ.

Trainer Carlo Ancelotti soll Rekordweltmeister Brasilien zum sechsten WM-Triumph führen. Der nächste Gegner im Achtelfinale ist mit Norwegen aber ein echter Angstgegner. Viermal kam es bisher zum direkten Duell, die Skandinavier haben bisher noch nie verloren. Was keinem anderen Nationalteam, das sich mit den Südamerikanern duellierte, gelang. Das Highlight? Der 2:1-Triumph bei der WM 1998 im letzten Gruppenspiel. Mit Stale Solbakken stand damals auch der aktuelle Teamchef im Kader der Nordmänner.

„Verpflichtung hatte nur mit PR zu tun“
Einer seiner Schützlinge, der am Sonntag besonders motiviert sein wird, ist Kapitän Martin Odegaard. Unter Carlo Ancelotti stand er einst bei Real Madrid im Kader, kam dort aber kaum auf Einsätze. Was Ancelotti in seinem Buch „Quiet Leadership“ auch erklärte: „Er hätte der beste Spieler der Welt sein können, es wäre mir trotzdem egal gewesen. Weil er kein Spieler war, den ich haben wollte. Seine Verpflichtung hatte nur mit PR zu tun!“

Präsident Florentino Perez lotste Odegaard damals zu den Königlichen. Er wies auch Ancelotti an, Odegaard mindestens drei Einsätze zu geben. Ancelotti setzte den damals 17-Jährigen jedoch nur einmal ein, was zeigte, dass er nicht viel von Odegaard hielt.

Erstes Viertelfinale winkt
Zur WM ist der mittlerweile 27-jährige Mittelfeldmann nun als Premier-League-Meister und Champions-League-Finalis angereist. Nun kann Norwegen erstmals in der Historie den Einzug ins Viertelfinale einer Weltmeisterschaft schaffen.