Aufregung um Lamine Yamal: Trainer schäumt vor Wut
Nach Barcelonas 5:2-Erfolg bei Betis Sevilla steht Lamine Yamal im Fokus: Der Superstar erzielte am Samstagabend nicht nur ein Traumtor, sondern provozierte auch eine Rote Karte. Betis-Trainer Manuel Pellegrini schäumte vor Wut.
Aufreger in der 54. Minute: Facundo Bernal sah plötzlich die Rote Karte. Er hatte zuvor nach einem angesetzten Kopfstoß Lamine Yamal touchiert, der theatralisch zu Boden ging.
Während der Barca-Star nur die Gelbe Karte sah, war für Bernal das Spiel vorzeitig zu Ende. Anschließend war Betis chancenlos und ging schließlich mit 2:5 gegen den Tabellenführer unter.
„War eine Provokation von Lamine Yamal“
„Ein Gefühl der Ohnmacht. Das 2:5 spiegelt nicht wider, wie das Spiel tatsächlich verlief. Unverständliche und unerklärliche Entscheidungen“, schimpfte Pellegrini bei DAZN. „Der Platzverweis war eine Provokation von Lamine Yamal. Anstatt beide zu ermahnen, wurden wir immer benachteiligt. Es gibt keinen Grund, bei all diesen Aktionen genau diese zwei Maßstäbe anzulegen.“
Yamal lächelt
Und Yamal? Der spanische Weltmeister quittierte den Platzverweis für seinen Gegenspieler mit einem Lächeln.
In der laufenden Saison sind der Ausnahmekönner und seine Mitspieler nicht zu stoppen. Für Barca war es der neunte Sieg im neunten Ligaspiel.