Die australische Leichtathletik-Welt trauert derzeit um eine junge Sprinterin. Jemma Stapleton ist im Thailand-Urlaub vor den Augen ihrer Familie ums Leben gekommen. Die Athletin war gerade einmal 25 Jahre alt.
Nach Angaben der thailändischen Polizei ereignete sich der Unfall bereits am 10. Juni gegen 15.45 Uhr Ortszeit auf einem Highway auf der thailändischen Ferieninsel Koh Samui. Jemma war auf einem Motorrad unterwegs, als sie stürzte und in den Gegenverkehr geriet. Die Behörden vermuten die rutschige Fahrbahn als Grund für das Unglück.
Jemma starb noch am Unfallort
Eine erste Untersuchung im Krankenhaus ergab schwere Wunden am Kopf sowie Prellungen am Körper. Die junge Frau wurde noch am Unfallort für tot erklärt. Besonders tragisch war der Unfall für die Familie der Sportlerin: Die Polizei erklärte laut „Bangkok Post“, dass Stapletons Familie auf Motorrädern direkt hinter ihr unterwegs gewesen sei.
Familie in tiefer Trauer
In einer Erklärung gegenüber dem australischen Sender „ABC“ erinnerte sich Joel Stapleton, der jüngere Bruder der Sportlerin, mit rührenden Worten an seine Schwester. Er nannte sie seine „beste Freundin“ und sagte „ich bin so glücklich, dass sie mich durch meine ersten 21 Jahre begleitet hat.“ Die Familie bat auch darum, ihre Privatsphäre zu respektieren. Die vielversprechende Athletin hatte erst am 1. Juni ihren 25. Geburtstag gefeiert.
Sport-Welt erinnert sich an Jemma Stapleton
Die Sprinterin aus Melbourne begann ihre Leichtathletikkarriere in jungen Jahren. Sie erreichte sogar das Finale des „Stawell Gift“, Australiens ältesten und höchstdotierten Profi-Laufwettbewerb. Die Verantwortlichen des Rennens gedachten Stapleton in einem Facebook-Beitrag als „talentierte Athletin“. Weiter schrieben sie: „Ihre Leidenschaft für den Sport und ihr liebenswertes Wesen werden allen, die sie kannten, in Erinnerung bleiben. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei Jemmas Familie, ihren Freunden und der gesamten Sportgemeinschaft.“