Austria-Coach: „So etwas darf nicht passieren“
Die Austria steht nach dem 3:1 gegen Liepaja in der dritten Qualifikationsrunde der Conference League. Nächster Gegner des Teams von Trainer Stephan Helm ist Beitar Jerusalem. Hier die Stimmen nach dem Spiel ...
Stephan Helm (Austria-Trainer): „Ich bin nach dem Gegentor ganz ruhig geblieben. So etwas darf nicht passieren, kommt aber von Zeit zu Zeit vor. Danach haben wir das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten, die Bälle hinten reingespielt. So hat Boateng auch die Rote Karte herausgeholt, die dem Spiel gleich wieder eine Wende gegeben hat. Ohne die Rote Karte wären wir schon noch ganz anders gefordert worden. Wir haben am Anfang Fehler gemacht, dann schnell daraus gelernt. Die Reaktion war wichtig, dass wir positiv und klar geblieben sind und über das Spiel viele Chancen kreiert haben. Wir müssen aber einige Dinge besser machen. Beitar Jerusalem wird sich ungefähr in unserer Kragenweite bewegen, vergleichbar mit Banik Ostrava letztes Jahr. Wir werden alles reinwerfen müssen, damit wir da weiterkommen.“
Manfred Fischer (Austria-Kapitän): „Ganz souverän war es nicht, finde ich. Wir sind am Anfang nicht in die Duelle gekommen, keiner hat das Heft richtig in die Hand genommen. Wenn der Marvin in der 8. Minute die Rote Karte nicht kriegt, kann das Spiel in eine ganz andere Richtung laufen. Die Rote Karte hat ihnen den Wind aus den Segeln genommen. Danach haben es die Jungs gut gemacht, wir haben es staubig weggespielt. Es war wichtig, jetzt einmal weiterzukommen, das war bei uns ja nicht immer der Fall.“
Reinhold Ranftl (Austria-Mittelfeldspieler): „Es war ein schwieriger Start, wenn du gleich 0:1 hinten bist mit einer komplett neu zusammengewürfelten Mannschaft. Wir hatten viele junge Spieler am Platz und haben uns ins Spiel reingearbeitet. Die Rote Karte hat uns in die Karten gespielt. Das 1:1 war sehr wichtig für uns, der Sieg geht in Ordnung.“