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Bei Sturms Torlawine wurde es richtig kitschig

Bei Sturms Torlawine wurde es richtig kitschig

Was für ein Saisonstart der „Schwarzen“! In der zweiten Qualirunde der Champions League feierte Sturm Graz einen 4:0-Sieg gegen Heart of Midlothian. Drei Treffer innerhalb von neun Minuten – und es wurde richtig kitschig!

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Aber die Nordkurve dürfte eine Urlaubssperre ausgerufen haben. Sie quoll beim Saisonstart der Schwarzen schon wieder über.

Die große Frage vor dem Qualispiel der Champions League gegen Heart of Midlothian: Ist Sturm bereit für die erste schwere Aufgabe auf dem europäischen Parkett? Die Antwort lautete: Ja!

Es ging hin und her
Aber der Reihe nach. Die Gäste legten los, als wollten sie die Ingolitsch-Mannen mit Haut und Haaren verputzen. Aber in der vierten Minute duschte Sturm die Schotten kalt ab: Mächtiger Einwurf von Mitchell, Stankovic per Kopf zur frühen Führung.

Nur sechs Minuten danach fast das 2:0, doch Jatta traf per Kopf nur die Stange. Im Gegenzug fast der Ausgleich, Vallci klärte in letzter Sekunde. Es ging hin und her. Hödl mit einem Weitschuss nach schönem Solo, aber Tormann Schwolow parierte (17.). Hearts zeigte, wieso man letzte Saison um den Titel mitmischte. Doch zum Glück der Grazer scheiterte Kabore bei einer Chance an Sturms Goalie Khudyakov (25.). Die schwarze Defensive bettelte dann um ein Gegentor, hatte Glück, dass Kyziridis einen Sitzer stümperhaft vergab (35.).

War kurz nach der Pause egal. Binnen drei Minuten (50., 53.) erhöhten Mitchell und Weinhandl auf 3:0. Liebenau kochte! Eine Europacupnacht wie aus dem Bilderbuch. Nachdem Soglo mit einem Zauberschuss die Stange getroffen hatte, wurde es richtig kitschig. Neuzugang Heil, seit klein auf Sturm-Fan, traf in seinem ersten Spiel zum 4:0 (59.). Sturm (Kiteishvili wurde zur Halbzeit eingewechselt) ließ nichts mehr anbrennen, fliegt mit einem beruhigenden Vorsprung zum Rückspiel.

„Da haben wir sie aufgefressen“
Heil: „In den 15 Minuten nach der Pause haben wir sie aufgefressen.“ Die dritte Qualirunde ist zum Greifen nahe. Wer dort warten würde, ist offen: Fenerbahce gewann das Heimspiel gegen Gornik Zabrze knapp mit 1:0.

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