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Bewegende Worte nach Tränen-Drama in Wien

Bewegende Worte nach Tränen-Drama in Wien

Tränenreiches Aus für Flavio Cobolli! Die Nummer vier der Erste Bank Open musste am Donnerstagabend im Achtelfinale verletzungsbedingt aufgeben und bangt nun um die Teilnahme am Saison-Highlight. Nach dem Spiel gab’s bewegende Worte von Gegner und Landsmann Matteo Berrettini.

Beim Stand von 2:5 im ersten Satz ging nichts mehr, Flavio Cobolli gab auf. Grund war eine Blessur des 24-Jährigen an der linken Hüfte. Auf der Bank brach Cobolli in Tränen aus – herzzerreißende Szenen in der ausverkauften Wiener Stadthalle.

Berrettini tröstete den sichtlich verzweifelten Cobolli, der sich weinend vom mit 2,79 Mio. Euro dotierten Event in der österreichischen Hauptstadt verabschiedete. Noch auf dem Court gab’s bewegende Worte. „Es tut mir so leid für ihn. Ich war schon so oft in dieser Situation, vielleicht zu oft, deshalb bin ich emotional geworden“, litt Berrettini mit seinem Kumpel mit.

„Das ist das Letzte, was du willst“
Wie lange Cobolli ausfallen wird, ist noch offen. Fest steht jedoch: Die Verletzung ist ein herber Rückschlag. Der French-Open-Finalist liegt als Sechster der Jahreswertung im Rennen um einen Platz bei den ATP-Finals in Turin. „Ich weiß, wie hart es sein kann, ich weiß, wie sehr er in Turin sein will. Das Letzte, was du willst, ist eine Verletzung ein paar Wochen davor. Hoffentlich ist es nichts allzu Ernstes“, betonte Berrettini.

Spezielle Erinnerungen
Für ihn sei es ein besonderes Spiel in Wien gewesen. „Wir wollten heute auf den Platz kommen und gemeinsam unsere Tennisreise feiern. Als kleine Kinder haben wir früher in Rom Tennis an den Wochenenden gespielt“, schilderte Berrettini, der dann auch noch einen speziellen Moment mit Cobolli ansprach. „Ich kann mich an den Tag erinnern, als er sich für das Tennis und gegen den Fußball entschieden hat. Ich erinnere mich an seine Augen, es sind dieselben Augen, die er auch heute noch hat.“

Im Viertelfinale trifft der 30-Jährige nun auf den an fünf gesetzten Australier Alex De Minaur. Vor einem Jahr setzte sich die Nummer zehn der Welt – ebenfalls im Viertelfinale – gegen Berrettini (Weltranglisten-48.) in Wien durch. Gelingt dem Italiener nun die Revanche?

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