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Bewegender Moment: Das steckt hinter Brillen-Jubel

· Sport

Mit einer Jubel-Geste hat Schottlands Matchwinner John McGinn beim 1:0-Sieg gegen Haiti für einen bewegenden WM-Moment gesorgt.

Sein erster Gedanke galt nicht dem ersten WM-Erfolg seiner Mannschaft seit 36 Jahren, sondern seinem Neffen Jack. Mit den Händen formte McGinn eine Brille vor seinem Gesicht – eine einfache, aber bewegende Geste.

„Es bedeutet mir die Welt. Ich bin mir sicher, wenn er wieder in die Schule geht, werden all seine Mitschüler darüber reden“, sagte McGinn über das emotionale Zeichen für sein junges Familienmitglied, das von der Tribüne aus zusah.

Neffe kann nur mit Brille Fußball spielen
Der Neffe des umjubelten Matchwinners leidet an einer Sehschwäche und ist beim Fußballspielen auf eine Brille angewiesen. Gerade für Kinder könne das eine große Herausforderung sein, erklärte McGinn.

„Wenn du jünger bist, ist das oft schwierig, weil du dich sozial ausgeschlossen fühlst. Deshalb will ich ihn so ein wenig unterstützen und ihm Kraft schicken“, so der Mittelfeldspieler.