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Biodiversität in Gefahr: Staaten finden Kompromiss

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Es wurde lange verhandelt, bei wichtigen Fragen drohte die Einigung zu scheitern. Doch nach zähem Ringen haben sich die rund 200 Teilnehmerstaaten der UNO-Weltnaturkonferenz in Armenien doch noch auf zentrale Punkte verständigt. Als die entsprechenden Dokumente schließlich verabschiedet wurden, brandete Applaus auf.

Bei der 17. Konferenz zur Umsetzung des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) in der armenischen Hauptstadt Jerewan ging es um Maßnahmen gegen den rasanten Verlust der Artenvielfalt. Dieser ist nicht nur eine Bedrohung für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, sondern spielt auch für den Klimaschutz eine wichtige Rolle.

Streit um Subventionen und Finanzierung
Bis zuletzt hatten unterschiedliche Positionen die Verhandlungen erschwert. Diskutiert wurde unter anderem über umweltschädliche Subventionen, etwa für fossile Energieträger. Auch die Finanzierung von Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt sowie eine mögliche Beteiligung von Unternehmen an den Kosten sorgten für Differenzen.

Die ursprünglich für den frühen Freitagnachmittag angesetzte Plenarsitzung musste deshalb auf den Abend verschoben werden. Erst danach konnten die Dokumente verabschiedet werden. Das ursprünglich geplante Ende der Konferenz am Freitag wurde damit überschritten.