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Brisant! Prevc-Trainer attackiert Österreich

Brisant! Prevc-Trainer attackiert Österreich

Nach der Disqualifikation von Domen Prevc beim Finale des Sommer-Continental-Cups (inklusiver Gelber Karte) herrscht weiterhin Aufregung im Skisprung-Zirkus. Der Trainer des Slowenen hat jetzt gegen Österreich, Deutschland und die Schweiz ausgeteilt. 

„Am Ende können wir uns anschauen, welche drei Nationen einen zusätzlichen Startplatz erhalten haben und aus welchen Nationen die Kontrolleure stammen“, stellte der slowenische Cheftrainer Robert Hrgota gegenüber „Dnevnik.si“ eine brisante Theorie auf. 

Denn damit adressiert der Coach drei Nationen: Österreich, Deutschland und die Schweiz. Die Materialkontrolleure, die am Ende auch Prevc aufgrund eines nicht regelkonformen Anzuges disqualifiziert hatten, seien aus jenen drei Ländern gekommen, kritisierte Hrgota. 

Zusätzlicher Startplatz für Österreich
„Die Disqualifizierung ist in der gegebenen Situation nur sehr schwer zu akzeptieren. Es fühlt sich so an, dass sich die Regeln insofern geändert haben, als man Domens Sprungstil ein wenig einschränken möchte“, mutmaßte der 38-Jährige. Wenngleich er etwas zurückruderte und betonte, dass die Aussage zu den Kontrolleuren „bisschen scherzhaft“ gemeint gewesen sei. 

Nach der Disqualifikation von Prevc durfte ÖSV-Adler Clemens Aigner in Klingenthal über den Sieg jubeln. Damit sicherte er Österreich für den Weltcup-Auftakt einen weiteren Startplatz. So wie auch die Deutschen (Ben Bayer landete auf dem zweiten Rang) und die Schweizer (Dritter Platz für Gregor Deschwanden). 

Slowenien, das sich durch Prevc auch einen zusätzlichen Startplatz erhofft hatte, geht hingegen leer aus. „Es ist nicht ideal, dass wir nur zu viert in die Saison starten können. Wir alle wünschen uns, dass wir – genau wie Österreich – die maximale Quote von sieben Springern hätten“, so Hrgota abschließend. 

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