Cosmó: „Hatte keinen Antrieb und lag nur im Bett“
Ein halbes Jahr lang war Benjamin Gedeon aka Cosmó das Gesprächsthema des Landes. Er vertrat mit dem „Tanzschein“ Österreich beim Heim-Song-Contest in Wien, wurde Vorletzter und musste dann gegen Ängste, Zweifel und eine innere Leere ankämpfen. Mit seinem Debütalbum „Ich träum lieber weiter“ kehrt der 20-Jährige ins Rampenlicht zurück – und will sich von seinen Unsicherheiten nicht unterkriegen lassen. Ein emotionales und sympathisches Gespräch.
„Krone“: Cosmó, das erste Mal haben wir uns im Jänner dieses Jahres getroffen, das letzte Mal direkt nach dem Song Contest. In diesem dreiviertel Jahr ist bei dir unglaublich viel passiert. Bist du heute eine andere Person als zu Beginn des Jahres?
Cosmó: Ich habe unfassbar viel gelernt über die Musikindustrie, übers Showbusiness und hatte generell eine ganz starke persönliche Entwicklung. Was aber immer noch deckungsgleich ist? Ich wohne in derselben Wohnung, gehe noch immer gerne laufen oder frühstücke dasselbe. Nach dem Song Contest bin ich am Sonntag aufgewacht und es hat sich angefühlt, als hätte ich geträumt und es wäre nichts passiert. Die Folgen kamen dann erst ein paar Tage später. Dieses Jahr fühlt sich an, als wären es zwei.