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„Das ist Unsinn!“ Zverev übt jetzt scharfe Kritik

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Scharfe Kritik von Alexander Zverev! Dass ATP-Masters-Turniere zwei Wochen lang dauern, sorgt bei Deutschlands Tennis-Star für Kopfschütteln.

„Wenn man uns zwingt, während der Grand-Slam-Turniere zweieinhalb bis drei Wochen unterwegs zu sein, und dasselbe gilt dann auch für die Masters-Turniere, man kann uns nicht zwingen, zu spielen“, schimpft Zverev. Nachsatz: „Tut mir leid, das ist Unsinn!“

Im kanadischen Montreal greift Zverev nach drei Wochen Turnierpause erstmals nach dem verlorenen Wimbledon-Finale gegen Jannik Sinner wieder an. Nach einem Freilos steigt er in der zweiten Runde ein. Es ist der erste Härtetest für sein nächstes großes Ziel – die am 30. August beginnenden US Open.

Stars wie Jannik Sinner und Novak Djokovic sagten für das Turnier in Kanada ab. Was Zverev nicht überrascht. Es sei „keine Raketenwissenschaft“, schildert er. „Wir bekommen am Ende des Jahres Prämien, wenn wir alle neun Masters-Turniere spielen. Glaubst du, Novak interessiert es, ob er einen größeren Bonus bekommt? Ich schätze, der Typ hat – wenn ich raten müsste – weit über 400 Millionen auf seinem Bankkonto. Ich bin mir nicht sicher, ob ihm 50.000 mehr oder weniger etwas ausmachen würden.“

Erst Auszeit mit Thomalla, dann Tipps von Nadal
Nach einer erholsamen Kuschel-Auszeit mit Lebensgefährtin Sophia Thomalla bereitete sich der Hamburger auf Mallorca in der Akademie von Rafael Nadal auf die Nordamerika-Tour vor.

Unterstützt wurde er dabei erneut von Nadals Onkel Toni. „Es ist eine große Hilfe. Toni war viel mit uns auf dem Platz. Rafa kam auch zweimal vorbei. Es ist immer großartig, ihre Meinungen zu meinem Spiel zu hören“, so Zverev.