Voice of Freedom Повна версія

„Das Tattoo steche ich mir daher gleich selbst“

· Sport

Austria-Verteidiger Johannes Handl ist nach seiner brutalen Zeit wieder bei 100 Prozent und entdeckte auf dem Weg zurück auch eine neue Leidenschaft. Seine Haarpracht spendet er wieder an die Krebshilfe.

„Seit Sommer bin ich wieder bei 100 Prozent. Alle Testungen sind abgeschlossen, darauf will ich aber auch nicht mehr schauen, weil es mir sehr gut geht, die turbulenten Monate für meinen Kopf ohnehin schon enorm belastend waren“, blickt Austrias Verteidiger Johannes Handl auf seine bisher schwierigste Zeit im Leben zurück. Denn vor einem Jahr drehte sich die Welt des 28-Jährigen plötzlich nicht mehr weiter. Der Verdacht auf Lymphknotenkrebs, eine zu große Milz, die bei einem Spiel hätte reißen können, eine Operation und das zweiwöchige Warten auf das Ergebnis der Biopsie, wo endgültig eine Krebserkrankung ausgeschlossen werden konnte, stellten „Joe“ vor eine unvorstellbare mentale Herausforderung. Durch den Lymphknoten wurde am Ende eine Viruserkrankung festgestellt. Auf dem Weg zurück zur Normalität entdeckte der Steirer eine neue Leidenschaft.