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David Alaba? „Eine Ehre, ihn bei uns zu haben!“

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„Eine Ehre, diesen Champion bei uns zu haben!“ Udinese begrüßte David Alaba mit reichlich Vorschusslorbeeren. Der Wiener ist körperlich topfit und will als Innenverteidiger helfen.

Schwarzer Anzug, weißes T-Shirt. Modetechnisch muss sich David Alaba auch in Italien nicht verstecken. Das steht bereits jetzt fest. Flankiert von drei Männern aus der Klubspitze wurde der Wiener gestern offiziell bei Udinese Calcio präsentiert.

Entspannt, locker und bereit
Und der 34-Jährige ist dabei zunächst mit Vorschusslorbeeren überhäuft worden. „Es ist ein großer Moment für unseren Verein. Willkommen bei Udinese, David“, eröffnete Generaldirektor Franco Collavino. „Ein großer Champion, der bei den größten Vereinen gespielt hat. Es ist eine Ehre und ein Privileg für uns. David wird uns mit seiner Erfahrung und seinem Siegeswillen weiterbringen“, meinte der Technische Direktor Gian Luca Nani.

Und Sportdirektor Gökhan Inler, einst in der Champions League mit Napoli und als Schweizer Teamkicker Alabas Gegenspieler, ergänzte: „Vom ersten Tag an hat man gesehen, welche Emotionen und welche Energie David in unser Team bringt. Es ist eine Ehre, so einen Champion bei uns zu haben.“ Alaba überzeugte bei seiner Vorstellung mit seiner typisch lockeren, entspannten Art. Auch die zwischenzeitlichen Probleme mit dem Übersetzungskopfhörer im rechten Ohr brachten ihn nicht aus der Fassung. „Danke für diese Chance. Ich kann es nicht erwarten, loszulegen“, sprüht Alaba vor Tatendrang. Körperlich sei er trotz mehr als drei Monaten ohne Matcheinsatz topfit. „Ich habe hart gearbeitet, fühle mich körperlich sehr gut, ich bin bereit.“

Ein großes Thema bei den Fragen der Journalisten war die Rolle, die Alaba einnehmen wird. Und da gab der 125-fache ÖFB-Teamspieler eine klare Antwort: „Grundsätzlich sehe ich mich als Innenverteidiger. Und ich denke auch, dass ich der Mannschaft auf dieser Position am meisten helfen kann.“ 

Alaba könne aber natürlich viele Positionen abdecken, die Entscheidung liege bei Trainer Kosta Runjaic. „Ich bin ein flexibler Spieler, freue mich darauf, eine Führungsrolle zu übernehmen.“ Sein Debüt in der Serie A („Ich wollte schon immer in dieser Liga spielen“) könnte Alaba am Montag auswärts gegen Torino geben.