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„Depperte Frage!“ Kühbauer neckt ORF-Mann Pariasek

„Depperte Frage!“ Kühbauer neckt ORF-Mann Pariasek

Didi Kühbauer und Rainer Pariasek lieferten sich nach der 0:2-Heimpleite des LASK gegen Rapid einen amüsanten und humorvollen Schlagabtausch im ORF. „Ich hab‘s genau gewusst, dass du jetzt wieder so eine depperte Frage stellst“, neckte Kühbauer den ORF-Star.

Der Auslöser: Der ORF-Mann wollte wissen, weshalb Lang und Sasa Kalajdzic von Beginn an aufgelaufen waren und ob sich Kühbauer von dieser Entscheidung möglicherweise mehr erhofft hatte. Die Antwort des Burgenländers kam prompt und mit einem breiten Grinsen: „Das ist jetzt wieder das Gute, was du mir jetzt da erklärst. Ich hab‘s genau gewusst, dass du jetzt wieder so eine depperte Frage stellst. Wie man es macht, ist es falsch.“

Pariasek ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. Mit einem Schmunzler und einem trockenen „Gerne, gerne“ nahm er den Schmäh seines Gegenübers auf.

Taktische Geheimnisse bleiben geheim
Warum er sich für die beiden Spieler entschieden hatte, wollte Kühbauer anschließend nicht näher ausführen. „Grundsätzlich ist es so, dass man sich immer was dabei denkt“, erklärte der LASK-Trainer. Den genauen Plan behielt er aber lieber für sich: „Wir haben jetzt mehrere Spiele und ich werde nicht vor euch sagen, was mein Gedanke ist.“ Eine Rolle habe jedenfalls die hohe Belastung gespielt. „Ich kann nur sagen, dass wir auch die nächsten Wochen viele Spiele haben. Das war die Überlegung.“

Nicht nur bei der Aufstellung waren Kühbauer und Pariasek unterschiedlicher Meinung. Schon bei der Bewertung des Spiels hatte der Coach dem Moderator widersprochen. Auf dessen Frage, ob Rapid für die Linzer einfach eine Nummer zu groß gewesen sei, folgte ein klares „Nein, weit weg von zu stark“.

Den gelungenen Auftritt der Hütteldorfer wollte Kühbauer keineswegs kleinreden. Allerdings ärgerte ihn, wie wenig Gegenwehr seine Mannschaft geleistet hatte. Besonders beim Stören des gegnerischen Spielaufbaus hätte er sich deutlich mehr Aggressivität gewünscht. „Wir haben einen Gegner, der im Moment gut drauf ist, spielen lassen. Speziell erste Halbzeit haben wir nicht die Energie ins Spiel gebracht, die man benötigt. In so einem Spitzenspiel muss man mehr bringen“, erläuterte Kühbauer.

Liverpool wartet auf den LASK
Die sportliche Situation macht die Aufgabe für Kühbauer nicht gerade einfacher. Vier Pflichtspiele hintereinander haben die Oberösterreicher mittlerweile nicht gewonnen. „Wir haben uns das natürlich anders vorgestellt“, gestand der 55-Jährige. Die jüngsten Rückschläge seien für ihn aber kein Grund, die bisherige Arbeit grundsätzlich infrage zu stellen.

Zumal bereits die nächste schwierige Aufgabe bevorsteht: „Wir haben jetzt am Mittwoch mit Liverpool einen Gegner vor der Tür, wo wir auch nicht Favorit sind. Aber es wäre schlimm, wenn wir da jetzt alles hinterfragen würden.“

Ausfälle beim LASK
Bitterer als die Niederlage war für Kühbauer der Umstand, dass er verletzungsbedingt zweimal wechseln musste. George Bello wird wegen einer Muskelverletzung am Mittwoch fix ausfallen, Moses Usor verspürte starke Schulterschmerzen. „Da hoffen wir, dass es nicht allzu lange dauert“, sagte der LASK-Coach. Mittelfeldmotor Sascha Horvath soll trotz Oberschenkelproblemen einsatzfähig sein.

Seinen Humor hat Kühbauer trotz der jüngsten Ergebnisse jedenfalls nicht verloren ...

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