Ein neues Gerücht um David Alaba macht die Runde. Ausgehend von deutschen Medien-Giganten wie der „Bild“, wird der ehemalige österreichische Teamkapitän mit Union Berlin in Verbindung gebracht. So könnte Alaba Kollege von Christopher Trimmel Leo Querfeld werden.
Gänzlich unschlüssig liest sich die Argumentation der „Bild“ freilich nicht. Die Kurzfassung: Unions Innenverteidigung ist löchrig. Jüngster – und eindrucksvoller – Beweis: die 0:7-Watschn am Freitag gegen Bayern München. Selbst Oldie und Kapitän Christopher Trimmel gestand: „Wir lassen auf der letzten Linie zu viele Situationen im Eins-gegen-eins entstehen. Da müssen wir einfach besser werden, auch in der Kommunikation.“
Ein Leader soll her
Schlussfolgerung: Ein Leader soll her. Mitten hinein ins Abwehrzentrum. Auch weil, so die „Bild“, Youngsters wie Van den Bosch, Uduokhai und eben auch Querfeld, diese Führungsrolle nicht übernehmen könnten. Und Alaba wäre jedenfalls einer, der Verantwortung übernehmen könnte und wohl auch würde. An Bundesliga-Erfahrung mangelts‘s ihm auch nicht. Mit dem FC Bayern räumte Alaba einst alles ab, was es abzuräumen gilt.
Aktuell ist er laut regelmäßig wiederkehrenden Insta-Videos zwar top-austrainiert, aber weiterhin auf Klubsuche. Was zuletzt auch dazu führte, dass Ralf Rangnick ihn nicht in den Naationalmannschaftskader für die anstehende Nations-League-Tranche einberief. Auch der Teamch hofft darauf, dass Alaba bald wieder regelmäßig auf dem Platz steht. „Weil eines ist auch klar: Mit jeder Woche, die er nicht spielt, mit jedem Monat, wird es nachher wieder länger dauern, bis er wirklich drin ist“, so Rangnick.
Sein bisher letztes Match bestritt Alaba im EM-Sechzehntelfinale Anfang Juli gegen Spanien (0:3). Am Tag davor hatte er sein bisher letztes Mannschaftstraining absolviert. Ein neues Engagement kam seither nicht zustande. Aber vielleicht gibt‘s ja jetzt die Union mit Union.