Aus und vorbei, Österreich ist bei der Fußball-WM im Sechzehntelfinale ausgeschieden – und die Zahlen zum Duell mit Europameister Spanien sprechen leider dafür, dass das K.o. alles andere als unverdient ist! Auch wenn Statistiken für sich genommen keine Partien gewinnen, bei keiner einzigen relevanten Kennzahl waren David Alaba und Co. gegenüber der „Furia Roja“ im Vorteil …
Der wichtigste Vergleich liegt ja sowieso auf der Hand bzw. war er leicht von der Vidi-Wall im Stadion abzulesen: Wenn es am Ende eines Spiels 0:3 steht, dann ist man ganz einfach der Verlierer.
Mit den drei Treffern erfüllten die Spanier dabei ziemlich genau den Expected-Goals-Wert, der final auf 2,84 hochgeschraubt werden konnte. Und Österreich? Hatte man zur Pause noch bei erschreckend niedrigen 0,09 verweilt, kam man bis zum Abpfiff der Partie immerhin auf 0,32.
Trotz eines zwischenzeitlichen Zurückschaltens nach dem 2:0 in Minute 66 waren die Spanier auch bei gespielten Pässen überragend: 629 Pässen des Europameisters von 2024 standen lediglich deren 349 der Österreicher gegenüber. Verbunden mit dem Überhang in Sachen Ballbesitz im Verhältnis 64 zu 36 Prozent muss man konstatieren: Wer den Ball nicht hat, kann ihn nicht in den eigenen Reihen laufen lassen und auch nicht für Gefahr sorgen.
Was Torschüsse anbelangt, zeigte sich die spanische Überlegenheit ebenfalls – die 23 Schüsse von Lamine Yamal und Co. mögen zwar nicht allesamt in die Kategorie „hundertprozentig“ gefallen sein, aber die 5 Schüsse von Michael Gregoritsch und Co. machen sich da nicht gerade beeindruckend aus.
Ebenfalls ein klares Zeichen für eine klare Unterlegenheit waren die zu 64 (!) Prozent verlorenen Boden- sowie die zu 80 (!!) Prozent verlorenen Luft-Zweikämpfe. Ausgehend vom Gedanken, dass man als technisch schwächeres Team zumindest im Duell Mann-gegen-Mann aufzeigen sollte, bedenkliche Zahlen …