Drohne trifft Bus mit Kinder-Fußballmannschaft
In der westrussischen Region Brjansk ist eine ukrainische Drohne in einen Reisebus eingeschlagen. In dem Bus saßen auch 28 Kinder einer Fußballmanschaft aus Belarus. Bei dem Drohnen-Einschlag wurde eine Frau getötet, sieben Personen wurden verletzt.
In dem Bus saßen insgesamt 44 Personen, darunter 28 Kinder, die zu einer Fußballmannschaft aus dem belarussischen Gomel gehörten. Von der Drohne wurden sieben Fahrgäste verletzt, darunter fünf Kinder, teilte das russische Gesundheitsministerium mit. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht.
Der Bus war laut offiziellen Angaben zum Badeort Gelendschik an der russischen Schwarzmeerküste unterwegs. Die Region Brjansk liegt an der Grenze zur Ukraine. Das ukrainische Militär beschießt Fahrzeuge in der Region intensiv mit Drohnen.
Die Region Brjansk liegt im Westen Russlands:
Ziel ist es, den Nachschub russischer Invasionstruppen in der Ukraine zu behindern. Allerdings haben ukrainische Drohnen dabei auch schon mehrfach zivile Opfer gefordert.
„Terroristischer Akt“
Das Außenministerium in Minsk verurteilte den Angriff als „terroristischen Akt gegen die Zivilbevölkerung“ und forderte eine Erklärung für den Vorfall. Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa sprach unterdessen nach dem Angriff auf den Bus von einem Terrorangriff und warf der ukrainischen Führung vor, „Jagd auf friedliche Bürger und insbesondere Kinder zu machen“.
Gleichzeitig wurden in dem seit mehr als vier Jahre währenden Krieg nach Angaben des UNO-Kinderhilfswerks (UNICEF) mehr als 3400 Kinder in der Ukraine durch russische Angriffe verletzt oder getötet.