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„Er hat seine Formel-1-Karriere weggeschmissen!“

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Esteban Ocons Zeit bei Haas ist wohl vorbei. „Er hat womöglich den Rest seiner Formel-1-Karriere weggeschmissen“, sagt Ex-Fahrer Jenson Button. 

Sitzt Esteban Ocon nach dem jüngsten Streit mit seinem Arbeitgeber Haas nie wieder in einem Formel-1-Auto? Möglich, meint der ehemalige Weltmeister Jenson Button bei „Sky“: „Er hat womöglich den Rest seiner Formel-1-Karriere weggeschmissen.“

Der 30 Jahre alte Ocon, dessen Aus bei Haas nach der laufenden Saison bereits feststeht, wurde nach den ersten beiden Trainingssessions in Mexiko-Stadt überraschend durch Ersatzfahrer Ryo Hirakawa ersetzt. Später bestätigte Ocon, dass es „aufgrund unterschiedlicher Standpunkte zu einer Diskussion“ gekommen sei. Gerüchte über Anwendung von Gewalt dementierte er aber vehement.

Haas hatte die genauen Hintergründe offen gelassen und betont, dass zunächst weitere Stellungnahmen nicht abgegeben würden. Button zufolge hatte es Unstimmigkeiten bei der Reifenwahl gegeben. Laut dem 46-Jährigen hätte dies aber niemals zu einer solchen Eskalation führen dürfen.

„Das frustriert mich, wenn ich das sehe“
Es sei zwar „immer schwierig für einen Fahrer, wenn das eigene Team einen anderen Fahrer fürs nächste Jahr sucht und man selbst raus ist“, begann der Brite: „Aber das Beste für ihn ist und bleibt, so gut und hart zu fahren und zu arbeiten, wie er kann, um zu zeigen, wie gut er ist. Das kann er jetzt nicht mehr, wegen einer Meinungsverschiedenheit über die Reifen – im Training! Es geht noch nicht einmal ums Qualifying, sondern ums Training! Das frustriert mich, wenn ich das sehe. Er zählt zu den 22 besten Fahrern der Welt und so eine Gelegenheit [in der Formel 1 zu fahren, Anm. d. Red.] bekommt man nicht so einfach.“

Derzeit sieht es nicht danach aus, als würde Esteban Ocon in der Saison 2027 noch bei einem Rennstall der Formel 1 unterkommen. Zuletzt kursierten allerdings Gerüchte über einen Wechsel zu Aston Martin. Der 30-Jährige werde wahrscheinlich in der kommenden Saison der neue Reservefahrer des britischen Teams, heißt es. Mit einem Stammcockpit wird es aber zukünftig schwierig ...