F1-Ärger: Ferrari-Boss stinksauer auf Hamilton
Ärger in der Formel 1: Weil Lewis Hamilton die Anweisung seines Rennstalls nicht befolgte, ist Teamchef Fred Vasseur stinksauer auf seinen Star-Piloten.
Was war passiert? Auf Startposition drei war Lewis Hamilton mit gelben Mediums in den Grand Prix von Singapur am Sonntag gegangen. Ein Fehler – denn schon bald war klar, dass „der Rote“ die bessere Wahl war. Hamilton wechselte daher als Erster des Feldes, der 41-jährige Brite war schon ab Runde 19 mit den weichen Reifen unterwegs.
In Runde 39 beorderte die Scuderia schließlich sowohl Hamilton als auch Teamkollege Charles Leclerc an die Box. Während sich der Monegasse frische Reifen abholte, fuhr der Rekordweltmeister jedoch weiter und widersetzte sich der Teamansage. Die Folge: Hamiltons Reifen bauten am Ende des Rennens ab, er musste Kimi Antonelli, Lando Norris und Oscar Piastri und wurde nur Sechster.
„Die Entscheidung, auf der Strecke zu bleiben, lag bei Lewis. Wir haben beide Autos unter VSC an die Box gerufen. Aber Lewis hat die Einfahrt verpasst, und das ist jammerschade, denn er wäre Dritter geworden“, hadert Fred Vasseur.
Trotz eines „guten Rennens“ war der Ärger beim Ferrari-Boss groß. „Am Samstag haben wir im Sprint den zweiten und dritten Platz belegt und heute den zweiten und sechsten Platz in einem langen Rennen“, zog er Bilanz. Doch aus seiner Sicht wäre deutlich mehr drinnen gewesen.
„Wir müssen mit ihm reden“
Droht Hamilton nun Ärger bei Ferrari? „Heute gab es die Möglichkeit, Zweiter und Dritter zu werden, und es ist schade, WM-Punkte auf diese Weise zu verlieren“, schimpft Vasseur. „Wir müssen mit Hamilton darüber sprechen, um zu versuchen, solche Situationen in Zukunft zu vermeiden!“