Endet das Kapitel Red Bull für Max Verstappen nach der laufenden Formel-1-Saison tatsächlich? Die Gerüchteküche brodelt jedenfalls wieder. Doch dieses Mal soll es schon konkreter sein. Die Red-Bull-Bosse sind offenbar genervt vom Verhalten des Niederländers, und ein Fahrertausch könnte nun eine Chance bieten. Zumal auch noch eine Ausstiegsklausel im Spiel sein soll ...
Fluchend musste Verstappen auch sein Rennen in Silverstone vorzeitig beenden. Für den Niederländer und Red Bull der nächsten Rückschlag in der laufenden Formel-1-Saison. Und einer, der Folgen haben könnte. Denn nun kann der ehemalige Weltmeister eine Klausel in seinem Vertrag aktivieren.
Diese hat sich der Niederländer in seinen eigentlich bis 2028 laufenden Kontrakt schreiben lassen und sie besagt: Wenn Verstappen in der Sommerpause nicht unter den besten zwei Fahrern der WM-Wertung liegt, kann er bis Oktober eine Ausstiegsklausel aktivieren. Rechnerisch kann der Red-Bull-Pilot dieses Top-Zwei-Ziel seit Silverstone nicht mehr erreichen.
Fahrertausch als Ideallösung?
Gerüchte um einen Red-Bull-Abschied gab es in den vergangenen Monaten und Jahren häufiger. Und doch soll die Situation in diesem Jahr eine andere sein. Wie „Planet F1“ berichtet, seien die Gespräche zwischen Verstappen und McLaren schon fortgeschritten. Bei Red Bull ist man zudem zunehmend genervt. Die niederländische Zeitung „De Limburger“ berichtet, dass die Bosse angefressen sind, dass Verstappen sich die Ausstiegsklausel nicht teuer abkaufen lassen wollte und ein klares Bekenntnis zum Team vermeidet.
So habe sich die Einstellung durchgesetzt, dass man den viermaligen Weltmeister nicht um jeden Preis halten muss. Zumal McLaren möglicherweise einen interessanten Deal bieten könnte. Oscar Piastri steht demnach einem Wechsel zu Red Bull offen gegenüber. So könnte ein Fahrertausch zwischen den beiden Teams zu einer Gelegenheit werden, von der alle Beteiligten profitieren könnten. Sicher ist jedenfalls: Der Poker um Verstappen wird in diesem Jahr richtig heiß!