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ÖFB-Elf: Im Silicon Valley wird heute nur geschaut

· Sport

Im Silicon Valley wird heute nur geschaut – eine Kolumne von „Krone“-Reporter Rainer Bortenschlager. 

Die „Krone“ berichtet aus Santa Barbara

Immerhin ein Dutzend, darunter auch Österreich, der 48 WM-Nationen verzichteten auf eine Generalprobe in Nordamerika. Der Iran testete notgedrungen zweimal in der Türkei, Kroatien, Frankreich, Schweden etc. wollten sich daheim von den eigenen Fans verabschieden. Die Herangehensweise ist unterschiedlich. Im Nachhinein werden alle schlauer sein ...

„In anderen Trainingszentren hat es 40 Grad“
Auch was die Anzahl der WM-Tests betrifft: Nur Japan absolvierte wie Österreich in der finalen Vorbereitung nur eine einzige Partie. Ach ja, Uruguay konzentrierte sich sogar seit dem März nur noch aufs Training. Das hat(te) auch für Österreich Priorität. Da schwärmt Teamchef Ralf Rangnick von den Bedingungen in Santa Barbara: „In anderen Trainingszentren hat es 40 Grad.“ Die Wahl mit Kalifornien war goldrichtig.

Heute werden Kapitän David Alaba und Co. noch auf dem College-Campus ihr Abschlusstraining absolvieren, dann hebt um 14.30 Uhr Ortszeit der FIFA-Flieger nach San Jose ab. Knapp 80 Minuten dauert der Flug, man bleibt gegen Jordanien also in der gleichen Zeitzone und bei ähnlichen Temperaturen.

Hybrid-Rasen – aber kein Training
Das einzige Fragezeichen könnte der Hybrid-Rasen sein: „Er ist anders, als wir es in Europa gewohnt sind“, bestätigt Ralf Rangnick. Stürmer Michael Gregoritsch beschreibt ihn als „moosartig, er ist stumpfer, klebt, aber er ist sehr gut. Nur der Ball rollt und springt anders.“ Dennoch verzichtet das ÖFB-Team heute auf ein Training im San-Francsico-Bay-Area-Stadium der 49ers-Footballer im Silicon Valley. Man begnügt sich mit einer Besichtigung, dem „pitch walk“.