ÖFB-Kicker Wimmer packt über Morddrohungen aus
ÖFB-Kicker Patrick Wimmer reicht‘s! Im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung spricht der 25-jährige Neo-Hoffenheimer über Anfeindungen im Netz – gegen sich und seine Familie!
„Was mich am Profifußball wirklich extrem stört, sind anonyme Beleidigungen und Drohungen in den Sozialen Medien“, so Wimmer. „Wenn jemand ein Problem mit mir hat, kann er es mir ins Gesicht sagen. Aber dieses anonyme Draufhauen verstehe ich nicht. Solange es mich betrifft, kann ich damit umgehen. Sobald aber meine Frau oder meine Familie angegriffen werden, hört für mich der Spaß auf, da verläuft die Grenze.“
„Gehört leider dazu“
Seinen Wechsel von Wolfsburg nach Hoffenheim oder gar seine Entscheidung, Profi zu werden, bereut der Niederösterreicher dennoch nicht. „Ich weiß nicht, ob die Morddrohungen vielleicht auch gekommen wären, wenn ich in einer Amateurliga 70 Tore geschossen hätte“, so Wimmer. „Fußballprofi zu werden, war nie mein großer Plan oder mein Traum. Aber ich bin dankbar, dass sich alles so entwickelt hat. Die negativen Begleiterscheinungen gehören leider dazu, aber insgesamt überwiegt ganz klar die Freude darüber, diesen Beruf ausüben zu dürfen.“