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ÖFB-Star Laimer schimpft und rechnet mit Schiri ab

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„Das darf uns nicht passieren“, schimpfte Bayern-München-Legionär Konrad Laimer bei „Prime Video“ nach dem packenden 3:3 im Champions-League-Auswärtsspiel bei Viking Stavanger und rechnete mit dem bulgarischen Schiedsrichter Georgi Kabakov ab.

Nach einem erneuten Blitz-Gegentor und einem Platzverweis für Michael Olise verpasste der FC Bayern München am Dienstagabend einen weiteren Sieg in der Champions League. Der Topklub lag zur Halbzeitpause überraschend mit 0:2 zurück. Doch dann leitete Konrad Laimer die Aufholjagd ein.

Der ÖFB-Teamspieler wurde im Sechzehner gefoult, den Elfmeter verwandelte Harry Kane (54.), der wenig später per Kopf auf 2:2 stellte (60.). Zum 3:2 für die Münchner durch Luis Diaz (71.) lieferte Laimer die optimale Vorarbeit. Dann aber sah Michael Olise Gelb-Rot (74.), Viking warf noch einmal alles nach vorne und wurde durch ein Kopfballtor von Herman Johan Haugen (90.) belohnt.

„Schlussendlich haben wir zu viele Fehler gemacht. Im Endeffekt hast du genug Chancen, dass du das Spiel viel höher oder generell gewinnst. Du darfst hier nie drei Tore kassieren. Zu einfache Gegentore, zu einfache Fehler von uns“, ärgerte sich Laimer nach dem Schlusspfiff im Sky-Interview.

„Ich dachte, die Regeln sind …“
Zudem sorgte eine Szene für Frust beim 29-Jährigen. Nach einem Zweikampf mit Zlatko Tripic blieb Laimer in der Schlussphase am Boden liegen, Referee Kabakov ließ jedoch weiterlaufen. „Ich dachte, er trifft mich mit der Hand am Kopf. Und ich denke mir halt: ‘Ist klar eine Karte‘“, schilderte Laimer bei „Prime Video“. „Der Schiri wollte ja sowieso pfeifen, was er wollte. Aber das ist eine andere Geschichte.“

Und Laimer legte nach: „Dann liege ich halt am Boden mit einer Kopfverletzung. Ich dachte auch immer, der Schiri müsste unterbrechen bei Kopfverletzungen – das war auch egal in dem Moment. Dann fragt er mich, ob ich eine medizinische Unterstützung brauche. Ich sage ‘Nein‘ und dann schickt er mich einfach raus. Ich dachte, die Regeln sind: Ich muss nur raus, wenn die medizinische Unterstützung auf den Platz kommt. Aber vielleicht bin ich auch falsch bei den Regeln. Ich war jetzt auch nicht der beste Freund vom Schiri und ich will jetzt auch gar nicht mehr über den reden!“