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„Feige Schweine“: Trainer rechnet mit Ex-Klub ab

„Feige Schweine“: Trainer rechnet mit Ex-Klub ab

Friedhelm Funkel ist mit seinem ehemaligen Arbeitgeber Fortuna Düsseldorf hart ins Gericht gegangen. Im Interview mit „11Freunde“ bezeichnete er die Verantwortlichen des deutschen Traditionsklubs sogar als „feige Schweine“. 

Von März 2016 an saß Funkel knapp vier Jahre in Düsseldorf auf der Trainerbank, ehe sich der Verein, der sich damals im Bundesliga-Abstiegskampf befand, im Jänner 2020 vom Coach trennte. 

Für Funkel selbst kam die Entlassung aus heiterem Himmel, wie er nun verriet, erst am Tag davor war er zum Trainer des Jahres der Stadt Düsseldorf gewählt worden. „Das war die schlimmste Entlassung meines Lebens. Weil ich sie nicht erwartet habe und sie noch heute für völlig unnötig halte. Und weil ich sie einfach nicht verstehen konnte“, erinnerte sich der mittlerweile 72-Jährige. 

Sportvorstand schwieg
Ein Mitarbeiter der Geschäftsstelle habe ihm damals erklärt, die Vorstände wollen ein Gespräch mit ihm führen. Als Funkel von den Verantwortlich daraufhin direkt wissen wollte, ob er entlassen werde, habe Vorstandschef Robert Schäfer nur geschwiegen. Erst Sportvorstand Lutz Pfannenstiel habe dem Trainer dessen Beurlaubung mitgeteilt. Funkel habe die Klub-Bosse daraufhin als „feige Schweine“ bezeichnet, seinen Sessel umgestoßen und den Raum verlassen. Schäfer habe einfach nicht den Mut gehabt, die Entscheidung auszusprechen, so der Vorwurf des Coaches.

Eigentlich hatte Funkel seine Karriere in Düsseldorf beenden wollen, mit der überraschenden Entlassung änderten sich jedoch seine Pläne. „So kannst du nicht aufhören, obwohl ich ja gesagt hatte, ich trainiere keine andere Mannschaft mehr als Fortuna Düsseldorf“, erklärte der Deutsche, der seither bei Kaiserslautern und Köln anheuerte. Seit Sommer 2025 ist Funkel vertragslos, dass er nach Düsseldorf zurückkehrt, ist allerdings unwahrscheinlich ...

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