Ein Umzug macht wohl selten Spaß. Auch für die Salzburger Festspiele stehen bald logistische Herausforderungen an. Anfang 2027 müssen die alten Werkstätten in der Hofstallgasse für die Bauarbeiten geräumt werden.
Bis 2033 ziehen Tischlerei, Schlosserei, Tapeziererei, Malersaal, Montagehalle und die Büros der technischen Direktion deshalb um. In der Münchner Bundesstraße, in den ehemaligen Räumlichkeiten des Sportartikelherstellers Puma, werden die Gewerke bis auf Weiteres angesiedelt.
Derzeit werden die ehemaligen Lagerhallen noch an den künftigen Betrieb angepasst. So werden etwa Fenster eingezogen, um den Arbeitnehmerschutz zu gewährleisten. Auch ein Aufzug an der Außenseite des Gebäudes wird gerade errichtet. Sonderlüftungen und Gefahrengutschränke zählen ebenso zu den Dingen, die vor dem Bezug durch die Festspiele nachgerüstet werden müssen. 2,1 Millionen Euro kosten die zahlreichen Adaptierungen der Hallen. Übernommen werden die Kosten vom Vermieter, der deutschen RMI Immobilien GmbH.
80 Mitarbeiter sollen in den ehemaligen Puma-Räumlichkeiten ab Anfang nächsten Jahres ihre interimistischen Arbeitsplätze beziehen. Rund 6400 Quadratmeter stehen ihnen dann zur Verfügung. Das ist leicht mehr, als derzeit in der Hofstallgasse.