Fischer: „Verstehe, dass sie Schnauze voll haben“
Die Wiener Austria steckt tief in der Krise – und der Frust der Fans wird immer größer. Nach der bitteren 1:2-Niederlage im Bundesliga-Kellerduell beim SCR Altach ließen die mitgereisten Anhänger ihrem Ärger freien Lauf und drehten der Mannschaft demonstrativ den Rücken zu. Eine deutliche Botschaft, für die Kapitän Manfred Fischer durchaus Verständnis zeigte.
„Ich verstehe, dass sie die Schnauze voll haben“, erklärte Fischer im „Sky“-Interview nach der Pleite. Lange hatten die Veilchen mit 1:0 geführt, ehe sie ihren Vorsprung in der zweiten Halbzeit verspielten. „Die Fans haben sich den Tag freigenommen, sind in der Früh schon hergefahren – die Geste ist verständlich“, zeigte der Kapitän Verständnis für den Frust der Anhänger.
„Grausliger Tag“
Auch die eigene Enttäuschung war Fischer deutlich anzumerken: „So ein grausliger Tag schon wieder. Es macht derzeit wenig Spaß – ich will keine Ausreden suchen, das bringt nichts.“ Die Gründe für die Negativserie sieht der 31-Jährige vor allem bei der Mannschaft selbst: „Es liegt nur an uns Spielern.“
Die Austria tue sich derzeit einfach schwer, Spiele zu gewinnen. Besonders die Reaktion auf Gegentore bereite ihm Sorgen. „Die letzten 20 Minuten waren sauwild. Ich bin so enttäuscht, ich kann gar nichts mehr sagen“, ließ Fischer seinem Frust freien Lauf.