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„Fällt mir schwer!“ WM-Kicker reagiert auf Fan-Wut

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Der Stachel sitzt tief – einerseits bei allen Barca-Fans, andererseits bei Frenkie de Jong. Denn der Niederländer, der bei der WM für sein Land im Einsatz war, hat sich verletzt und fällt vorerst aus. Bei den Anhängern des FC Barcelona sorgte dies für Verärgerung und einige böse Kommentare. Diese wiederum haben den Mittelfeldspieler zu einer emotionalen Reaktion bewogen. 

De Jong stand für die Niederländer bei allen WM-Spielen auf dem Platz, hatte dabei aber zuletzt mit Schmerzen im Knie zu kämpfen. Nach dem Ausscheiden im Achtelfinale gegen Marokko (2:3 nach Elfmeterschießen) kehrte der Niederländer nach Europa zurück und ließ sich untersuchen.

Am Donnerstag folgte schließlich die Hiobsbotschaft. Wie der FC Barcelona mitgeteilt hat, hat sich de Jong einen Innenbandriss zugezogen. Eine Operation ist zwar nicht nötig, der Mittelfeldspieler wird aber mehrere Monate ausfallen.

Bei den Anhängern der Katalanen sorgte diese Nachricht für großen Ärger. Sie können nicht nachvollziehen, warum der Spieler bei der WM trotz Schmerzen sogar in der Verlängerung noch auf dem Platz gestanden ist. Online kam es zu einigen bösen Kommentaren gegen den Niederländer, der sich deshalb sogar dazu gezwungen sah, sich zu Wort zu melden. 

Emotionales Statement des Niederländers
„Liebe Fans, normalerweise achte ich nicht besonders darauf, was über mich, das Team oder den Verein geschrieben wird. Aber in letzter Zeit gab es viele Spekulationen über meine Verletzung und meine Situation bei Barca. Es fällt mir schwer, zu sehen, wie Menschen meine Beziehung und mein Engagement für den Klub aufgrund falscher Berichte infrage stellen“, zeigte sich de Jong in einem Statement verärgert. 

Abschließend schildert der Niederländer noch die Situation rund um die Verletzung bei der WM: „Während der Weltmeisterschaft habe ich mich am Knie verletzt. Nach den ersten Untersuchungen sagten mir die Ärzte, es sei eine kleine Verletzung und sie würde sich nicht verschlimmern, wenn ich weiterspiele. Die einzige Herausforderung war, mit etwas Schmerzen zu spielen, aber in meiner gesamten Karriere habe ich das immer getan, sowohl für meinen Verein als auch für mein Land.“