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„Flucht“ von Russell: Mercedes kassiert Strafe

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Während Kimi Antonelli frenetisch seinen historischen WM-Titel bejubelte, wollte sein Teamkollege George Russell nur noch weg. Weil er seine Medien-Pflichten verweigerte, wird Mercedes nun zur Kasse gebeten.

Wieder einmal ein Rennen zum Vergessen! George Russell, im Qualifying nur knapp hinter Lewis Hamilton Zweiter, konnte am Sonntag in Mexiko nicht in den Kampf um die Spitzenplätze eingreifen. Der Engländer musste nach Problemen (Defekt) am Start an der Box zehn zusätzliche Sekunden absitzen, weil er Red-Bull-Pilot Isack Hadjar umgedreht hatte.

Nur mehr auf Rang vier
Am Ende reichte es nur zu Rang sechs. In der WM fiel Russell von Zwischenrang zwei hinter Max Verstappen und Lewis Hamilton auf vier zurück.

Der Frust war groß! Nachdem der 28-Jährige seinem Teamkollegen Antonelli im Parc ferme zum WM-Titel gratuliert hatte, „flüchtete“ Russell. Die Folge: Weil er seine medialen Pflichten nach dem Rennen nicht erfüllte, muss Mercedes eine Geldstrafe in der Höhe von 5000 Euro zahlen.

Wolff: „Sorry für das Desaster“
Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat Verständnis für den Ärger seines Schützlings. Nachdem erneut ein Defekt bei Russells Wagen aufgetreten war, entschuldigte sich der Österreicher bei Russell. „Noch einmal sorry für das Desaster“, sagte er zu seinem Piloten (Video unten).

„Dass er nicht vor die Medien tritt oder die Strecke verlässt, ist absolut verständlich. Es hätte mich sogar überrascht, wenn er geblieben wäre“, so Wolff. „Für einen Rennfahrer ist das ein katastrophaler Moment. Und vielleicht war dieses Rennen heute ein Abbild seiner Saison.“