Für ihn standen Fans vor Galerie Ropac Schlange
Wenn Galerist Thaddaeus Ropac ruft, kommt die Weltspitze der Künstler gerne nach Salzburg. Wer sich kein Gemälde von Sean Scully leisten konnte, freute sich über eine Signatur.
Über drei Meter breit ist es das größte Bild der am Freitag eröffneten Ausstellung in der Villa Kast der Galerie Ropac. Der irische Maler Sean Scully ist dort derzeit mit mehreren großformatigen, bunten Gemälden vertreten. Wer eines der Werke mit nach Hause nehmen möchte, braucht neben dem nötigen Geld (bis zu einer Million Euro können Preise reichen) also auch den nötigen Platz.
Aber nicht nur die Bilder im XXL-Format sind einiges Wert. Glücklich schätzen konnten sich am Freitagabend auch die Autogrammjäger vor der Villa Kast der Galerie Ropac am Mirabellplatz. Das lange Warten auf Künstler Sean Scully hatte sich für sie ausgezahlt. Bereitwillig unterschrieb der 81-Jährige Ausstellungskataloge und Fotos seiner Anhänger. Mehrere hundert Euro ist seine Signatur unter Sammlern wert.
Nicht in die lange Autogramm-Schlange stellte sich der Chef des Salzburg Museums, Martin Hochleitner. Er plauderte am Rande der Ausstellung lieber über den hervorragend laufenden Baufortschritt des neuen „Belvedere Salzburg“. „Der Rohbau ist schon fertig.“ Die Eröffnung der Museumserweiterung ist für das erste Halbjahr 2027 geplant.
Mit Andrea Stockhammer, Chefin des Domquartiers, mischte sich noch eine weitere, echte Kunstkennerin unter die Ausstellungsgäste. Und auch das Bankiers-Ehepaar Heinrich und Eva Spängler wurde unter den Besuchern gesichtet. Sie setzten direkt von der Ausstellungseröffnung in der Salzburg Halle zum Mirabellplatz über. In der salzburg Halle wurden Werke des Schweizer Künstlers Not Vital gezeigt.