Freundschaft! Wer mit Max Lercher zum 40er feierte
Der steirische SPÖ-Chef wird 40 Jahre alt. Zum Fest in seiner Heimatregion Murau kamen seine beiden Vorgänger, Genossen aus Wien, aber auch ein Schwarzer und ein Blauer.
Die größten Lacher hatte Philip Kucher auf seiner Seite. Im Geburtstagsvideo, in dem zahlreiche Wegbegleiter Jubilar Max Lercher ihre Grüße ausrichteten, erzählte er launig von einem Abend an einem Wiener Würstelstand, an dem der SPÖ-Klubobmann im Nationalrat großzügig alle Gäste einladen wollte – mangels Bargeld musste Lercher einspringen. Auch der steirische Klubobmann Hannes Schwarz bewies Sinn für Humor: „Ich hätte auch nicht gedacht, dass wir einmal so gut zusammenarbeiten.“
Die Stimmung war gelöst beim „Aufbratln“ im mehr als 500 Jahre alten Gasthof Anthofer in St. Ruprecht ob Murau. Der steirische SPÖ-Chef feierte seinen 40. Geburtstag, mehr als 100 Gäste reisten an. Da Lercher in der Steiermark einen eigenen Weg, unabhängig von Wien, einschlägt, war es spannend, wer kam.
Ex-Kanzler Kern warf sich in Tracht
So gratulierten unter anderem Staatssekretär Jörg Leichtfried („Es hat sich eine echte Freundschaft entwickelt“), Kucher („Max ist extrem geerdet“) und die zwei Vorgänger als steirische Parteichefs, Anton Lang und Michael Schickhofer. Kurzfristig absagen musste die dritte Nationalratspräsidentin Doris Bures, wegen einer Landtagssitzung verhindert war Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.
Ex-Bundeskanzler Christian Kern warf sich für sein Video in Tracht – Lercher: „Darum habe ich ihn damals als Bundesgeschäftsführer schon gebeten.“ Auch die Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner gratulierte per Video.
Auch ÖVP und FPÖ waren vertreten
Die ÖVP vertrat der zweite Landtagspräsident Werner Amon: „Wir pflegen ein gutes Verhältnis.“ Die FPÖ-Fahne hielt Alexander Putzenbacher, Bürgermeister in Lerchers Heimatgemeinde St. Peter am Kammersberg, hoch: „Ich kenne Max seit dem Kindergarten vor 35 Jahren. Wir haben uns immer gut verstanden.“
Besonders gerührt war Lercher, dass Parteilegende Karl Heinz Herper (80) den Weg von Graz auf sich nahm.