Gerda Rogers soll zu Grippe-Impfung motivieren
Nach Lieferengpässen und einer hektischen Nachlieferung startet die Regierung mit einer Kampagne in die Impf-Saison. Und dafür holt sie sich gleich zwei Promi-Größen ins Boot.
Tausende Impftermine wurden in den vergangenen Wochen abgesagt. „Krone“-Leser wissen, dass rund 868.000 fehlende Impfstoffdosen der Grund dafür waren. Dieser erhebliche Teil der rund 1,7 Millionen bestellten Einheiten drohte wegen Lieferkettenproblem erst im November in Österreich anzukommen.
Nach einer „Notfall-Lieferung“ von 667.000 Dosen des Ersatz-Vakzin Flucelvax am Wochenende, können nun wieder Impftermine bei Ärzten ausgemacht werden. Um eine Durchimpfquote von 75 Prozent – so das langfristige Ziel der Regierung – zu erreichen, holt man sich jetzt Promis ins Boot.
Astrologin und TV-Star holen sich den Stich
Denn nun macht sich Österreichs bekannteste Astrologin Gerda Rogers (85) für die Grippeimpfung stark. Gemeinsam mit „Bergdoktor“ und „Kommissar“ Harald Krassnitzer (66) – er wird sich nächste Woche live impfen lassen – ist sie das Gesicht der neuen Influenza-Kampagne des Gesundheitsministeriums, die am Freitag von Ministerin Korinna Schuhmann (SPÖ) präsentiert wurde.
Die kostenlose Impfung soll ältere Menschen und Risikogruppen vor schweren Verläufen schützen. In der vergangenen Grippesaison waren laut Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig nur rund 24 Prozent der über 65-Jährigen geimpft. Grund dafür sei die „hohe Impf- und Wissenschaftsskepsis“, so Königsberger-Ludwig. Für die neue Kampagne nimmt die Regierung rund 644.000 Euro in die Hand.