Sie habe am ganzen Körper gezittert, außerdem habe sie teilweise das Gefühl gehabt, nicht mehr Italienisch sprechen zu können. Beim Atomic Media Day hat Sofia Goggia offen über ihre zwei Virus-Infektionen gesprochen ...
Im September hatte die Italienerin ihr Trainingslager in Argentinien abbrechen müssen, nachdem sie sich zunächst das Chikungunya-Virus und später das Parvovirus B19 eingefangen hatten. Die Symptome: lang anhaltende Gelenkschmerzen, neurologische Beschwerden sowie körperliche Erschöpfung.
„Es fiel mir sehr schwer, mit den extremen Schmerzen fertig zu werden, die ich in Ushuaia hatte, ohne etwas Besonderes zu tun“, schilderte Goggia nun am Donnerstag. „Als ich nach Italien zurückkam, hatte ich das Gefühl, die Fähigkeit verloren zu haben, Italienisch zu sprechen. Auch weil ich mich nur langsam bewegen konnte und mein ganzer Körper zitterte, sorgte ich mich um mein Leben abseits des Skisports.“
Kein Start in Sölden
Den Weltcup-Auftakt in Sölden am 24. Oktober wird die 33-Jährige auf jeden Fall verpassen, wann sie auf die Skier zurückkehren wird, kann sie noch nicht sagen. „Ich werde versuchen, so schnell wie möglich wieder fit zu werden und dann wie immer Vollgas zu geben“, bleibt Goggia jedenfalls optimistisch.