Mega-Frust bei Ägypten nach dem dramatischen WM-Aus gegen Argentinien. Teamchef Hossam Hassan wittert wegen Lionel Messi gar Betrug.
„Der Titelverteidiger ist auf allen Ebenen bevorteilt worden“, schimpfte Hossam Hassan. „Ich habe dem Schiedsrichter gesagt, das sei einfach nicht gerecht. Wir sind ungerecht behandelt worden.“ Argentinien habe diesen Sieg nicht verdient, und wenn er in Ägypten zurück sei, werde er keine Minute WM mehr schauen, weil es in diesem Wettbewerb einfach keine Gerechtigkeit gebe.
„Ob man einfach den Titelverteidiger weiter dabei haben wollte? Oder wollte man Messi weiter spielen sehen?“, fragte er sich. „Es schien, als habe die argentinische Seite Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt“, erklärte Hassan in Bezug auf den französischen Schiedsrichter Francois Letexier. Gleichzeitig betonte er, man habe ihn im Vorfeld „abgelehnt“.
Torschütze Mostafa Zico war ähnlich fassungslos. „Wir haben ein Wahnsinnsmatch gemacht“, strich er heraus. „Aber in der zweiten Hälfte sind seltsame Sachen passiert, die jeder gesehen hat. Das ist sonnenklar.“
Umstrittene Szene vor dem 3:2
Was er damit meint? Unmittelbar vor dem 3:2 in Minute 92 durch Enzo Fernández hatte Alexis Mac Allister den Ägypter Hamdi Fathi im Strafraum am Trikot gezogen, doch Elfmeter gab es keinen. Außerdem seien auch einige andere Szenen gar nicht vom VAR überprüft worden und alle knappen Entscheidungen zugunsten des Weltmeisters ausgefallen.