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„Haben viele Mundwerker, aber keine Handwerker!“

· Sport

„REIHE 2“- die Serie über Menschen, die mit viel Herz und Leidenschaft das Werkl am Laufen halten. Diesmal spricht Robert Kovanda, seit 50 Jahren Obmann bei Wiens Unterhaus-Klub Yellow Star, mit Krone+ (oben im Video) – über Spielmacher, die aus zwei Metern das Parlament nicht treffen, die schwierige Sponsorensuche und vieles mehr!

„Einer will im Winter weg, weil ihm der Trainer nicht den Zehner gibt. Wir reden von der letzten Klasse – der trifft aus zwei Metern das Parlament nicht“, schüttelt Robert Kovanda in der Kantine des 1. SC Simmering den Kopf. „Ein anderer sagt für das Training ab, weil er keinen Parkplatz findet. Mit solchen Dingen musst du dich neben der Finanzierung herumschlagen“, so der 73-Jährige Obmann des Yellow Star Simmering.

Schmerzen als Austria-Fan
Wo es auch eine Poker- und Tarocksektion gibt, er seit 50 Jahren an vorderster Front steht. Die Klubgeschichte begann auf einer Hochzeit, auf der vier Freunde den Entschluss fassten, einen Klub zu gründen – weil Red Star, Blue Star und White Star vergeben waren, wurde es Yellow Star. Zu Beginn war man in Kaiserebersdorf, dann auf dem Waggonfabrik-Platz. „Dort war ich mit dem VSM Simmering, dem Verein Sozialistischer Mittelschüler, dann wurde fusioniert“, erinnert sich der Austria-Fan. „A Wunder, dass mir bei der aktuellen Situation der Veilchen nicht das Blut ausserinnt“, nimmt er die Krise mit Humor.