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„Hat keine Ahnung“: Vasseur legt gegen Wolff nach

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Zwischen Mercedes und Ferrari fliegen schon vor dem Rennwochenende in Baku die verbalen Funken. Toto Wolff hatte zuletzt öffentlich infrage gestellt, wie sich die Konkurrenz ihre zahlreichen Upgrades leisten könne, ohne an die Budgetgrenze zu stoßen. Im Juli in Silverstone konterte Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur und legte nun noch einmal nach.

Auslöser waren Aussagen von Wolff von Ende Juni. Der Mercedes-Teamchef hatte sich damals über die Vielzahl an Ferrari-Upgrades gewundert. „Wir sind ein bisschen überrascht, dass Ferrari diese ganzen großen Upgrades so an sein Auto bringen kann, wie sie es tun. Meiner Meinung nach müsste ihnen bald das Geld ausgehen“, sagte der Wiener. Damit deutete Wolff zumindest an, dass die finanziellen Spielräume bei Ferrari größer wirken würden als bei Mercedes. Für sein eigenes Team gebe es diese Möglichkeiten jedenfalls nicht. Der Mercedes-Boss rechnete außerdem damit, dass Ferrari nach den bisherigen Investitionen irgendwann an Grenzen stoßen könnte. „Hoffentlich ändert es sich Richtung Ende der Saison und sie sind dann nicht mehr in der Lage, neue Teile zu bekommen. Logisch wäre es, wenn es so läuft“, erklärte Wolff.

Erster Konter in Silverstone: „Finde es ironisch“
Darauf angesprochen sagte Vasseur Anfang Juli in Silverstone: „Ich finde es ironisch, dass das von Toto und Mercedes kommt. Wenn Mercedes oder Red Bull entwickeln, sind sie Genies. Wenn wir entwickeln, dann betrügen wir. Man muss sich mal beruhigen. Wir haben nicht mehr Teile gebracht als Red Bull oder andere.“

„,... ohne eine Ahnung zu haben“
Und Vasseur legte vor dem Rennwochenende in Baku noch einmal nach: „Ich möchte keinen Kommentar zur Budgetobergrenze von Toto abgeben. Ich mag es auch nicht, wenn jemand über mein Budget spricht, ohne eine Ahnung zu haben. Ich werde keine Kommentare über andere Teams abgeben.“

Ferrari will bis Saisonende weiterentwickeln
Ferrari werde die Entwicklung des Autos keineswegs zurückfahren müssen. „Was ich weiß, ist, dass wir weiter bis zum letzten Rennen mit dem gleichen Tempo entwickeln und trotzdem einen Puffer im Budget haben werden“, stellte der Ferrari-Teamchef klar.