Hinterseer über VAR: „Ist ein absoluter Skandal!“
Was man nach dem Duell von SCR Altach und WSG Tirol in den Lagern von Siegern und Besiegten zu sagen hatte, das können Sie HIER nachlesen!
Ognjen Zaric (Altach-Trainer): „Nichts ist mehr Bestätigung als ein Sieg. Es war wichtig heute für uns. Wir haben gegen Rapid schon eine gute Leistung gezeigt. Mit dem Sieg und dem Aufstieg im Cup kann man von einem gelungenen Saisonstart sprechen. Ein Sieg ist immer schön und tut gut. Ich glaube aber auch, dass die Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben, gut war. Den Einwurf haben wir nicht gut verteidigt. Ich habe es mir am Tablet angeschaut. Für mich war das kein Elfmeter, deswegen habe ich auch reklamiert.“
Patrick Greil (Altach-Doppeltorschütze): „Es sind sehr, sehr wichtige drei Punkte. Es war ein absolut verdienter Sieg, wir haben wirklich guten Fußball gespielt. Ich hoffe, dass wir das in der Saison öfter zeigen können. Ich bin sehr froh, dass ich so in die Saison starten kann. Ich habe viel getan im Sommer und bin froh, dass ich heute schon einmal belohnt worden bin. Es war schon ein bisschen Druck drauf nach der letzten Saison.“
Philipp Semlic (WSG-Trainer): „Ich habe ein Spiel von zwei Mannschaften auf Augenhöhe gesehen, in dem die Schlüsselmomente, die wir gebraucht hätten, nicht auf unsere Seite gefallen sind. Wenn die Hand an der Hüfte von Luki Hinterseer ist, ist es eine Behinderung beim Torschuss – und das ist ein Elfmeter. Für mich ist es eine klare Fehlentscheidung, das ist für mich schade. Mit den schnellen Spielern hätten wir Altach wehtun können. Die ersten zwei Tore waren zu verteidigen. Ich glaube, dass hier trotzdem etwas möglich gewesen wäre.“
Lukas Hinterseer (WSG-Kapitän): „Für mich ist es ein klarer Elfmeter. Ich drehe mich ein, er hält mich, ich komme außer Tritt. Es muss eine klare Fehlentscheidung sein, sonst nimmst du das nicht zurück. Das ist ein absoluter Skandal. Es war eine falsche Entscheidung. Am Montag wird es dann die Stellungnahme geben, da freue ich mich bereits darauf. Es wäre vermeintlich das 2:2 gewesen, dann ist das Spiel wieder offen. Das soll aber keine Ausrede sein. Wir haben als Mannschaft zu viele Chancen zugelassen. Wir müssen weiter leidenschaftlich verteidigen.“