Hitzeschutz? Wo die Regierung überall baden geht
Die Regierung hat sich nach dem Sommerministerrat am 27. Juli in die Ferien verabschiedet und lässt sich diese auch von der Hitze nicht nehmen. In den zuständigen Ministerien gibt es punktuelle Maßnahmen für Hitzeschutz, aber keine Gesamtstrategie. Es ist kein Hitzegipfel geplant und es passiert zu wenig gegen den Klimawandel, wie die Grünen bemängeln.
Die zweite große Hitzewelle hat Österreich fest im Griff. Es bräuchte dringend gesamtheitliche Schutzmaßnahmen; aktuell ist es aber nur ein Fleckerlteppich:
Bei Außentemperaturen bis zu 40 Grad verwandeln sich vor allem städtische Wohnungen in Österreich zur privaten Sauna. Doch ordentliche Klimaanlagen und Hitzeschutzmaßnahmen zu installieren, gleicht einem bürokratischen Hindernislauf. Vorschriften, Schutzzonen und notwendige Bewilligungen erschweren den Menschen für effiziente Abkühlung in den eigenen vier Wänden zu sorgen. Wohnungsminister und Vizekanzler Andreas Babler kündigte zwar Erleichterungen in diesem Bereich an. Weil sich die Regierung aber in der Sommerpause befindet, soll jetzt ein Umlaufbeschluss für die Umsetzung geplant sein. Laut Babler sei der Prozess aber noch „nicht abgeschlossen“.