Die Ölpreise sind zu Beginn des asiatischen Handels am Montag um mehr als fünf Prozent gefallen. Händler schöpften nach zwei Nächten ohne neue US-Angriffe auf den Iran Hoffnung auf eine Entspannung und mögliche neue Verhandlungen zwischen Washington und Teheran.
Das US-Militär hatte am Wochenende zwei Nächte in Folge keine neuen Angriffe auf Ziele im Iran gemeldet. Die iranische Armee kündigte daraufhin an, ihre Attacken in der Region ebenfalls einzustellen. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, Washington spreche derzeit mit Teheran, das in den Verhandlungen „von Tag zu Tag ernsthafter“ werde.
Der Preis für ein Barrel der Nordsee-Referenzsorte Brent sank infolge um 5,58 Prozent auf 91,38 Dollar. Die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich um 5,46 Prozent auf 84,43 Dollar.
Straße von Hormuz weitgehend gesperrt
Der Ölpreis war am Donnerstag vor dem Hintergrund der Ausweitung des Iran-Krieges auf das Rote Meer zeitweise auf 100 Dollar je Barrel Brent gestiegen. Die für den Öl- und Flüssiggastransport wichtige Straße von Hormuz bleibt jedoch weitgehend gesperrt und umkämpft.