Naomi Osaka hat bei ihrem Erstrunden-Auftritt bei den US Open am Montag mit einem spektakulären Outfit erneut für Aufsehen gesorgt. Der japanische Tennisstar lief vor dem 7:6(6),7:6(3) gegen die Russin Anastasia Sacharowa mit einem langen, weißen Tüllkleid mit Umhang samt Kapuze ein und trug die Haare zu eng am Kopf geflochtenen Zöpfen. Ihr Auftritt in New York war eine Hommage an die Basketball-Legende Allen Iverson, wie Osaka nach dem Sieg verriet.
Der 51-Jährige war während seiner NBA-Karriere sowohl ein spektakulärer Aufbauspieler als auch eine Mode-Ikone. „Für mich ist er ein Wegbereiter“, sagte Osaka in der Pressekonferenz vor der Partie, in der sie bereits ein Iverson-Shirt trug. „Ich sehe zu ihm auf, weil er in der Mode viel bewirkt hat, ob bewusst oder unbewusst. Auch die ganze Diskussion um Kleidung im Sport und den persönlichen Ausdruck durch Stil – da ist er für mich ein Vorbild.“
Iverson reagiert auf Aktion
Auf Nachfrage sagte die zweifache US-Open-Siegerin, dass sie Iverson noch nie getroffen habe, dieser aber hoffentlich ihren Auftritt sehe. Dieser Wunsch erfüllte sich. „Wow, was eine Ehre!!“, schrieb Iverson bei Instagram schon vor dem Match. Er könne es nicht erwarten, Osaka zu treffen.
Sportlich ließ die 28-Jährige in beiden Sätzen mehrere Chancen ungenutzt, bewies aber jeweils in den Tiebreaks doch noch Nervenstärke. In der zweiten Runde geht es für Osaka nun gegen die Tschechin Katerina Siniakova. Im vergangenen Jahr hatte die Japanerin das Halbfinale der US Open erreicht.