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Hormuz-Sperre: Wie wir jetzt zu unserem Öl kommen

· Politics

Irans Blockade der Straße von Hormuz bremst die Weltwirtschaft. Nun stecken die Golfstaaten Milliarden in die Infrastruktur, um das Nadelöhr zu umgehen. Doch der Plan hat ein paar Haken.

An der Straße von Hormuz hält die Weltwirtschaft buchstäblich den Atem an. Irans Generäle der Revolutionswächter haben die Meerenge erneut blockiert. „Solange uns die USA bombardieren, erlauben wir keinen Transport von Rohöl“, heißt es aus Teheran. Ein Viertel des globalen Rohöls passierte vor dem Krieg dieses Nadelöhr. Jetzt droht der totale Stillstand. Staaten wie Kuwait können gar nichts mehr exportieren, Katars Flüssiggas-Lieferungen brachen um 90 Prozent ein. Die Mullahs sehen Hormuz als ihre „ultimative Waffe“.