Horner enthüllt: Red Bull verhinderte Star-Wechsel
Brisante Enthüllungen von Christian Horner! Der ehemalige Red-Bull-Teamchef wollte Max Verstappen gleich zwei prominente Formel-1-Stars als Teamkollegen zur Seite stellen.
In seinem neuen Buch „Drive“, aus dem mehrere Medien vorab zitieren, blickt Horner auf seine Transferpläne aus der Saison 2024 zurück. Damals suchte er angesichts der schwachen Leistungen von Sergio Pérez nach Alternativen für das zweite Red-Bull-Cockpit. Dass er wenige Monate später selbst seinen Posten verlieren würde, ahnte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Alonso wollte neben Verstappen fahren
„Von den verfügbaren Fahrern wusste ich, dass Carlos Sainz eine Möglichkeit sein würde – und auch Fernando Alonso. Beim Rennen in Japan hat mir Fernando sogar selbst gesagt, dass er in der nächsten Saison gerne neben Max [Verstappen] fahren würde“, berichtet Horner. Doch aus der möglichen Verpflichtung des Spaniers wurde nichts. Laut Horner schaltete sich Helmut Marko ein, „offenbar auf Wunsch des Verstappen-Managements“. Die Botschaft sei eindeutig gewesen, „dass sie mit dieser Idee nicht glücklich sind“.
Auch Leclerc-Plan wurde gestoppt
Nachdem sich die Alonso-Option zerschlagen hatte, nahm Horner Ferrari-Pilot Charles Leclerc ins Visier. „Ich war der Meinung, dass er der perfekte Fahrer für uns sein könnte. Als ich Max diese Idee mitgeteilt habe, schien es ihn nicht zu stören“, schildert der ehemalige Teamchef. Verstappen selbst habe demnach keine Einwände gegen den Monegassen gehabt.
„Irgendwer, irgendwo, hat entschieden, ...“
Wenig später folgte allerdings erneut eine Absage aus dem eigenen Lager. „Kurz danach hat mich eine Nachricht von Helmut erreicht, dass ich auch Charles vergessen soll. Wie bei Fernando würde es nicht dazu kommen. Und ich wusste sofort, dass diese Ansage nicht von Max kam. Er hatte das Selbstbewusstsein, es mit jedem Fahrer aufzunehmen. Aber irgendwer, irgendwo, hat entschieden, dass es nicht der richtige Schritt für Red Bull gewesen wäre“, behauptet Horner.