„Ihm den Arsch gerettet“: Premiere für ÖFB-Star
Beim knappen Aufstieg von RB Leipzig ins Achtelfinale des DFB-Pokals feierte Nicolas Seiwald eine Premiere, auf die er gern verzichtet hätte. Zum ersten Mal in seiner Karriere setzte es für den Salzburger einen Platzverweis. Nach dem Spiel bedankte er sich bei Christoph Baumgartner.
„Er ist gleich zu mir gelaufen, noch am Platz, und hat sich bei mir bedankt.“ So blickte ÖFB-Star Christoph Baumgartner auf eine Szene nach Schlusspfiff am Dienstagabend zurück. Zwei Tore hatte der Niederösterreicher beim 2:1 gegen Rot-Weiß-Essen erzielt und RB Leipzig damit ins Achtelfinale des DFB-Pokals geschossen. Und kaum hatte Schiedsrichter Florian Exner die Partie abgepfiffen, kam eben Nicolas Seiwald auf seinen Landsmann zu.
Nach mehr als 300 Profispielen war es so weit
Baumgartners Mitspieler verpasste die gesamte zweite Halbzeit. Binnen zehn Minuten hatte der 25-Jährige zweimal die Gelbe Karte gesehen und flog folglich kurz vor dem Pausenpfiff vom Platz. Zum ersten Mal in seiner Karriere, im 316. Einsatz auf Profi-Niveau für den FC Liefering, Red Bull Salzburg, den Leipzigern und im österreichischen Nationalteam.
Seiwalds Fairness unterstrich Baumgartner: „Gefühlt kriegt er nie eine Gelbe Karte, obwohl er ein brutaler Zweikämpfer ist.“ Nachsatz: „Es sollte ihm nicht passieren, aber es ist halt so. Diesmal haben wir ihm den Arsch gerettet, ein anderes Mal macht er es mal wieder für uns.“