Am Sonntag stürzen sich wieder die harten Ironman-Athleten in den Wörthersee, spulen anschließend noch 180 km am Rad ab und laufen zum Abschluss einen Marathon. Ein Skandal wie voriges Wochenende in Hamburg mit Metallsplittern auf der Radstrecke wird in Klagenfurt nicht befürchtet. Renndirektor Patrick Schörkmayer: „Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist bei uns groß.“
Der Schock war am vergangenen Wochenende groß bei der Ironman-EM in Hamburg! Weil auf einem Teilstück des Radkurses Metallsplitter verteilt wurden, erlitten ja zwischen 100 und 150 Teilnehmer eine Reifenpanne und mussten ihr Rennen unterbrechen. Ein 29 Jahre alter Teilnehmer erlitt sogar einen Knochenbruch und kam ins Krankenhaus. Eine Sabotage ist nicht auszuschließen – auch, weil an einigen Häuserwänden von Bewohnern Protestplakate mit Texten wie „Ihr raubt uns unsere Freiheit“ angebracht wurden. Sogar das Landeskriminalamt ermittelt jetzt.