Sport

Infantino-Aus? Fünf Namen werden bereits gehandelt

Infantino-Aus? Fünf Namen werden bereits gehandelt

Wie geht’s nun mit FIFA-Boss Gianni Infantino weiter? Der seit 2016 amtierende Schweizer steht nach dem Scheitern seiner Investorenpläne heftig unter Druck, viele in der Fußball-Welt und in der Politik fordern seinen Rücktritt. Fünf Namen werden bereits als Nachfolger gehandelt.

Stürzt jetzt Gianni Infantino? Der 56-Jährige will sich eigentlich beim 77. FIFA-Kongress im März nächsten Jahres in Rabat (Marokko) ein weiteres und letztes Mal für vier Jahre wählen lassen. Noch vor wenigen Wochen galt er als unantastbar. Doch das hat sich dramatisch geändert.

FIFA statt UEFA?
Bis zum 18. November können Kandidaten ihre Bewerbungen für die Wahl zum FIFA-Präsidenten einreichen. Wer könnten die Herausforderer sein? Einer von ihnen ist Aleksander Ceferin (58). Der UEFA-Präsident und Rechtsanwalt aus Slowenien organisierte zuletzt den europäischen Widerstand gegen die Pläne der FIFA.

Auch Nasser Al-Khelaifi (52) wird als möglicher Infantino-Nachfolger ins Spiel gebracht. Der Mann aus Katar ist der Vorsitzende der mächtigen Klubvereinigung European Football Clubs (EFC/früher ECA) und seit 2011 Präsident von Paris Saint-Germain. Es heißt jedoch, er habe kein Interesse am FIFA-Posten.

Auch Infantino-Vertrauter im Rennen
Gute Chancen könnte Mattias Grafström (45) haben. Der gebürtige Schweizer wurde nach einer Interimszeit 2024 als Nachfolger der Senegalesin Fatma Samoura offiziell FIFA-Generalsekretär. Zudem ist er ein enger Vertrauter von Infantino. Doch wird ihm das vielleicht am Ende zum Verhängnis?

Auch der Name von Victor Montagliani (60) wird genannt. Seit 2016 führt der Kanadier den für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständigen Kontinentalverband. Mit besonderer Schärfe kritisierte die CONCACAF zuletzt das Vorhaben Infantinos und sprach von einer „ungeheuerlichen Handlung“.

Oder wird es am Ende Scheich Salman bin Ibrahim Al-Khalifa (60)? 2016 hatte der Mann aus Bahrain schon einmal Infantino herausgefordert, ging jedoch leer aus. Auch der Präsident des asiatischen Fußballdachverbands AFC wehrte sich vehement gegen die Investorenpläne der FIFA.

Vielleicht verpasst