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Iran macht Friedensangebot – und droht zugleich

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Nach fast einem halben Jahr Krieg setzt Irans Präsident Massoud Pezeshkian auf ein Ende der militärischen Eskalation – doch von einer Kapitulation will er nichts wissen. Der Iran befinde sich derzeit in einer „Position der Stärke und Würde“, sagte Pezeshkian laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA.

Früher oder später müsse der Krieg beendet werden. „Es ist besser, ihn heute zu beenden, da wir in einer Position der Stärke und Würde sind“, erklärte der iranische Präsident. Die USA seien durch den Krieg in der ganzen Welt verhasst, meinte Pezeshkian.

„Werden uns unter keinen Umständen beugen“
Gleichzeitig erteilte er einer Kapitulation eine klare Absage. „Wir werden uns unter keinen Umständen der Einschüchterung beugen, daran besteht keinerlei Zweifel“, sagte der Präsident. „Bis zum letzten Atemzug werden wir ihnen gegenüberstehen und ihnen eine vernichtende Antwort geben.“

Ende Februar hatten Israel und die USA ihren Krieg gegen den Iran begonnen. Das Land wurde fast 40 Tage lang aus der Luft angegriffen. Die iranischen Streitkräfte reagierten mit massiven Raketenangriffen auf US-Ziele in der Golfregion.

Keine Entwarnung für Hormuz in Sicht
Eine vereinbarte Waffenruhe wurde wiederholt gebrochen. Zuletzt kam es nur noch zu vereinzelten gegenseitigen Attacken. Eine diplomatische Lösung für ein endgültiges Kriegsende gibt es weiterhin nicht.

Der Konflikt hat zudem erhebliche Auswirkungen auf den Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz. Die wichtige Meerenge spielt eine zentrale Rolle für die internationale Versorgung mit Erdöl und Erdgas.